Review: Demolition

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Review: Demolition

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demolition

Für seine großartige Rolle als „American Psycho“ der Medienbranche in „Nightcrawler“ wurde Jake Gyllenhaal zuletzt bei der Preisvergabe übergangen: Hervorragend seine Leistung, etwas schwierig in Sachen Mainstream-Tauglichkeit das Thema des Films. Ein ähnliches Schicksal könnte nun der Tragikomödie von Regisseur Jean-Marc Vallé drohen. Denn auch hier glänzt Gyllenhaal in der Hauptrolle mit nuanciertem, feinem Spiel, auch hier könnte die Schwere des Themas einige Kinogänger verschrecken: Witwer Davis (Gyllenhaal) hat den Schmerz über den Verlust seiner Gattin immer noch nicht überwunden und fühlt sich in seiner Trauer vom Rest der Welt abgeschnitten. Indem er im wahrsten Sinne des Wortes sein Leben in seine Einzelteile zerlegt, tastet er sich nun zurück in die Normalität. Mit Naomi Watts und dem hochtalentierten Neuzugang Judah Lewis in weiteren Rollen großartig besetzt, bleibt zu hoffen, dass „Demolition“ dennoch das Publikum lockt – das bittersüße Drama ist nämlich ein Filmerlebnis der außergewöhnlichen Art.

Demolition
Fox
Start: 16.06.
8/10

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