Review: Devin Townsend – EMPATH

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Review: Devin Townsend – EMPATH

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Dewin Townsend_EMPATH

Großartiges Album eines genialen Musikers mit Hang zum Wahnsinn.

Assoziationen zu Frank Zappa werden bei Devin Townsend quasi frei Haus geliefert. Wie seinerzeit beim – leider verstorbenen – Großmeister des Stil-Crossovers finden auch bei Townsend die Songs auf mehreren Ebenen statt. Da werden Genres munter durcheinandergerüttelt, Kanonaden an skurrilen Ideen abgefeuert und wah­re Monstren an Sounds, Gimmicks und Über­raschungen geschaffen. Das Faszinierende dabei jedoch ist – Zappa hat’s dereinst gelehrt! –, dass auch auf EMPATH nichts zerrissen oder zerstückelt klingt. Zweifelsohne verliert der 46-jährige Kana­dier niemals den Blick fürs Ganze, verstrickt sich nicht in Einzelkämpfe, sondern sieht jede seiner Kompositionen wie eine wohldurchdachte Schlacht, die deshalb schlussendlich Erfolg hat, weil sie einem klaren Konzept folgt. Die wichtigsten Be­­standteile dieses typischen DT-Systems sind auf EMPATH einerseits Rock, Metal, Klassik, Country und auch Ambient-Music oder New Age, andererseits Gastmusiker wie Anneke Van Giersbergen (Vuur, The Gathering), Chad Kroeger (Nickelback) und die beiden ehemaligen Zappa-Wegbegleiter Steve Vai und Mike Keneally. Und das wiederum ist – die Geschichte sei mein Zeuge! – sicherlich kein Zufall.

9/10

Devin Townsend
EMPATH
INSIDEOUT

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