Mick Jagger: Kritik an Trumps Umweltpolitik

-

Mick Jagger: Kritik an Trumps Umweltpolitik

- Advertisment -

Rolling Stones Mick JaggerBei den Filmfestspielen in Venedig schlug sich Mick Jagger auf die Seite von Umweltaktivisten: „Die USA sollten führend sein im Umweltschutz, stattdessen gehen sie in die andere Richtung.“

Dass Mick Jagger kein Fan von US-Präsident Donald Trump ist, war klar. Jetzt hat sich der Stones-Sänger bei den Filmfestspielen von Venedig gegen die Klimapolitik der US-Regierung gestellt.

„Die USA sollten weltweit führend sein im Umweltschutz, stattdessen haben sie sich entschieden, in die Gegenrichtung zu gehen“, sagte Jagger, wie der Rolling Stone berichtet.

Seine Kommentare folgten auf eine Aktion von Klimaaktivisten, die in der Nähe des Filmfestivals „Listen to your children“ und „Make the red carpet green“ an Wände gesprüht hatten. „Ich bin so froh, dass den Leuten diese Sache so wichtig ist, dass sie protestieren wollen“, so Jagger. „Ich stehe voll hinter ihnen. Ich bin froh, dass sie es tun, denn sie sind es, die den Planeten erben werden.“

Die Situation sei schwierig im Moment, besonders in den USA, „wo all die Kontrollen zum Umweltschutz – die gerade mal ausreichend waren – von der aktuellen Regierung so weit zurückgefahren worden sind, dass sie quasi ausgelöscht wurden.“

Zugleich warf Jagger Trump und auch seinem eigenen Premierminister Boris Johnson vor, die Gesellschaften ihrer Länder zu spalten. Er sorge sich darum, wohin „all diese Polarisierung, Grobheiten und Lügen“ führten.

Jagger war bei den Filmfestspielen von Venedig, weil er im Thriller „The Burnt Orange Heresy“ mitspielt.

6 Kommentare

  1. Zuerst: Ich bin großer Stones Fan. Aber da soll Mick die Klappe halten. Immerhin fliegt er seiten den 60er Jahren rund um die Welt und hat sicher auch genug Privatjets benutzt. Und auch sonst glaube ich kaum, dass das Rock`n`Roll Business besonders umweltfreundlich ist. Wer im Glashaus sitzt………

  2. Sicher wird Sir Mick große Selbstkritik üben müssen um damit glaubhaft rüberzukommen aber er nutzt seine Berühmtheit und sagt was Viele denken u. das ist unterstützend für die Jungen. Well done Mick!

  3. Einfach selber die Birne benutzen nicht immer alles vordenken lassen. Das größte Übel unserer Zeit ist der vorherrschende Zeit-Geist Macht besessener Ass-Hol-Politiker oder solche die vorgeben Politiker zu sein, Dazu kommen die Klientele die diese Ass-Holes für ihre Zwecke unterstützen. Meiner Meinung nach sollten Künstler sich nicht auch dazu verordnet fühlen diese Ass-Holes zu hofieren negativ wie positiv gesehen denn das tun sie mit ihren Statements. Mr. Jagger und viele andere sind gerne für das eigene Ego für Publicity bereit dem Zeit-Geist zu huldigen. Wenn Mr. Jagger die politische Administration und deren unterstützende Klientele in den USA oder England explizit erwähnt sollte er auch alle anderen globalen politischen Administrationen in seine doch sehr naive Kritik einbeziehen denn alle Übel die wir gesellschaftspolitisch Erlebt haben und erleben haben ihren Ursprung in der globalen oder nationalen Politik. Kriegerische Auseinandersetzungen wurden niemals von kreativen Menschen , Kunst Erschaffenden ausgelöst sondern immer von Macht geilen politischen Ass-Holes. Welch friedlicher Ort wäre dieser Planet ohne politische Ass-Holes vermutlich……..

    • …….dann lieber filmische Dokumentationen wie Cocksucker Blues die der Schweizer Fotograf Robert Frank von der 1972er US-Tour drehte und die von den Stones an der Veröffentlichung verhindert wurde. Der Image-Schaden wäre vermutlich das Ende für die Truppe um Mike Jagger gewesen. Auch damals wurde der Zeit-Geist von Ass-Holes aus Politik und elitären Kreisen beherrscht.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Todd Rundgren: Der Universal-Wizard

Ist Todd Rundgren nicht in erster Linie Musiker? Schon, aber auch als einfallsreicher Produzent hinterließ er tiefe Spuren, ebenso...

Das letzte Wort: Dave Wyndorf

64 und kein bisschen leise – der Kultstar aus New Jersey legt mit Monster Magnet dieser Tage eine Covers-Platte...

The Kinks: Wir gegen die

Es tut gut zu wissen, wer der Feind ist. Die Kinks spüren das, als sie vor 50 Jahren ihr...

Die fünf Gesichter von Deep Purple: Don Airey

„Onkel Don“ – so nennen seine Bandkollegen Don Airey manchmal, und es ist nicht schwer zu begreifen, warum. Der...
- Werbung -

Die reine Polemik!

Eleven years after: Nach einhundert Heften wird es aber höchste Zeit, mal über Lady Gagas Köter, Leichen im Keller...

She Rocks: Girlschool

Girlschool: Gangleben. Auf Platte rockten sie echt hart, sorgten zusammen mit Motörhead für Chaos auf Tour und scherten sich...

Pflichtlektüre

James McCartney

Der 35-jährige Brite kann nicht leugnen, dass ein gewisser...

Review: Uncle Acid & The Deadbeats – WASTELAND

Erneut ein Treffer! Es darf mit einiger Sicherheit prognostiziert werden,...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen