Review: Bad Bones – DEMOLITION DERBY

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Review: Bad Bones – DEMOLITION DERBY

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bad bones albumSolider Nostalgietrip.

Drei Alben können die Bad Bones aus Italien schon vorweisen, aber wirklich überzeugend geraten ist erst ihr neues, viertes: DEMOLITION DERBY. Das Quartett liefert sauber eingespielten, klassischen Hardrock amerikanischer Art. Knackige Gitarren, solider halbhoher Gesang, satter Groove und dieser nicht unerhebliche 80er-Touch sorgen für Stimmung sowie Gefühlswallungen in Richtung Sunset Strip. Man kann die vier Herren getrost zwischen rockigen Trixter, Hardline, Firehouse und Whitesnake platzieren – und selbst dann findet sich immer noch die eine oder andere Truppe, die man ebenfalls mit dem Stil der Italiener in Verbindung bringen könnte. Dieser klassische Sound mit immer wieder mal auflodernden, leichten Bluesnoten klingt absolut Old School und Fans dieser Ära werden mit vorwärts strebenden Songs wie ›Red Sun‹ oder ›Rusty Broken Song‹ ihr Déjà-vu erleben. DEMOLITION DERBY ist der klassische Fall einer Zeit­reise zurück auf den Sunset Strip der späten 80er. Wer auf diesen Sound steht, der tätigt mit den Bad Bones keinen Fehlgriff, auch wenn man ihnen Defizite in Fragen der Eigenständigkeit attestieren muss. Die elf sauber produzierten Stücke gefallen recht schnell, befriedigen letztendlich jedoch nur simple Ansprüche….aber hey, der Westküsten-Sound der 80er war ja auch keine intellektuelle Herausforderung, sondern für Party und gute Laune gedacht. Und dafür liefern die Bad Bones angemessene Klänge.

7/10

Bad Bones
DEMOLITION DERBY
Slipstick

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