Review: Dashboard Confessional – CROOKED SHADOWS

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Review: Dashboard Confessional – CROOKED SHADOWS

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Dashboard Confessional Crooked Shadows

Zweiter Anlauf des ehemaligen Emo-Rockers.

Manchmal muss man einfach den Stecker ziehen. Wie Christopher Carrabba nach der Veröffentlichung seines sechsten Albums AFTER THE ENDING von 2009. Das lief eher schleppend und wurde auf einer Support-Tour für Bon Jovi vorgestellt, die seine One-Man-Band nicht wirklich weiterbrachte. Also hat er sich eine fast achtjährige Auszeit gegönnt, die er bitter nötig hatte: Über eine Dekade hinweg stand der Son­nyboy aus Boca Raton, Florida, nonstop im Studio oder auf der Bühne, zählte zu den produktivsten Vertretern der Emo-Rock-Szene und erlebte dann einen empfindlichen Karriereknick. Nun wagt der Multi-Instrumentalist einen zweiten Anlauf – mit neuer Plattenfirma, neuer Band und neun Songs, denen man die Frische, die Reife, aber auch den geballten Willen, es unbedingt noch einmal zu schaffen, in jeder einzelnen Note anhört. Denn egal, ob es sich um kraftvolle Rocker, eingängige Pop­songs oder gefühlvolle Akustik-Balladen handelt – Carrabba klingt leidenschaftlich, geläutert und vital. Wobei seine hymnischen Mini-Dramen etwas Kathartisches und Befreiendes haben und mitunter – im positiven Sinne – an die Kollegen von 30 Se­­conds To Mars erinnern. Fazit: Emo ist tot, Carrabba dagegen quicklebendig.

7/10

Dashboard Confessional
CROOKED SHADOWS
FUELED BY RAMEN/WARNER

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