Review: Johnny Hallyday – SHAKE THE HAND OF A FOOL

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Review: Johnny Hallyday – SHAKE THE HAND OF A FOOL

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Johnny Hallyday Shake The Hand Of A Fool

Der französische Elvis im Land seiner Idole.

In seiner Heimat auf dem Sprung zum Superstar, ging das französische Teenie-Idol 1962 mit 19 Jah­ren für zwei Sessions nach Nash­ville, um sich an den Hits seiner amerikanischen Vorbilder zu versuchen. Produ­zent Shelby Singleton hatte einige der Top-Session-Musiker des Country-Mekkas engagiert, um mit seinem Schützling Klassiker des Rhythm & Blues und Rock’n’Roll aufzunehmen, von ›I Got A Woman‹ über ›Maybellene‹ bis zu ›Hound Dog‹, und ihn so in den Fußstapfen seiner Helden Ray Charles, Chuck Berry und Elvis Presley wandeln zu lassen. Dazu kam mit ›Hold Back The Sun‹ eine englischsprachige Version von ›Retiens La Nuit‹, mit dem Hallyday in Frankreich bereits einen Hit gelandet hatte, sowie das eigens für ihn geschriebene ›Shake The Hand Of A Fool‹. Der Sound ist fantastisch, ebenso die präzise wie furios aufspielende Begleitband.

Hallyday singt mit stark französischem Akzent und das Timing sitzt nicht immer so perfekt wie bei seinem Idol Elvis, doch in der Mischung aus Schüchternheit und Furor, die in seiner Stimme liegt, ist das Star­potenzial durchaus erkennbar, das ihn in seinem Heimatland angeblich um die 100 Millionen Ton­träger verkaufen ließ. Die beiden 180g-Vinyls kommen im Klappcover mit raren Fotos von 1962, die Liner Notes erzählen die Geschichte von Hallydays Nashville-Sessions. Zugleich ar­­beiten sie die immense Bedeutung heraus, die der Sänger für die Franzosen hat. Wenn auch später oft ein wenig belächelt, wie das eben so ist bei den ganz Großen, ist er in seiner Heimat doch der Inbegriff des Rock’n’Roll.

8/10

Johnny Hallyday
SHAKE THE HAND OF A FOOL
BEAR FAMILY

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