Review: L.A. Guns – RENEGADES

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Review: L.A. Guns – RENEGADES

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Gut, aber gut genug?

Ist schon ziemlich cool und sleazy, was die L.A.-Guns-Inkarnation um die beiden langjährigen Mitglieder Steve Riley am Schlagzeug und Kelly Nickels am Bass auf RENEGADES vom Stapel lässt. Aber es fehlen letztlich einfach die beiden anderen ebenfalls langjährigen Trademark-Member Phil Lewis am Gesang und Tracii Guns an der Gitarre. Ohne die markante Stimme von Lewis und die schneidige und schneidende Guns-Gitarre kickt es nicht hundertprozentig. Wobei Songs wie ›Well Oiled Machine‹ genrekonform
rocken und rollen und ansatzweise an glorreiche Sunset-Strip-Zeiten erinnern. Auch die
anderen Stücke wie das eingängige ›Lost Boys‹ sind mit starkem Chor und Refrain einwandfrei und L.A.-kompatibel komponiert. Gesanglich und gitarrentechnisch gibt es an den zehn stimmig rockenden Tracks wie ›You Can’t Walk Away‹ mit Beatles-Flair eigentlich nicht viel auszusetzen, aber es ist einfach nicht das Wahre und Gefährliche. Das berühmte Tüpfelchen auf dem i fehlt. Ebenso wie Quiet Riot mit Langzeit-Drummer Frankie Banalli (RIP) zwar engagiert waren, ohne die Vocals von Kevin DuBrow aber eben nicht mehr in altem Glanz erstrahlen konnten. Mal schauen, was die anderen L.A. Guns dem hier entgegensetzen werden.

6 von 10 Punkten

L.A. Guns, RENEGADES, GOLDEN ROBOT/SOULFOOD

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