Review: The New Roses – DEAD MAN’S VOICE

-

Review: The New Roses – DEAD MAN’S VOICE

- Advertisment -

the-new-roses-dead-man-s-voiceAuthentischer kann man nicht rocken.

WITHOUT A TRACE, das 2013er-Debüt der Wiesbadener Rocker The New Roses, war zwar hörenswert, aber sicher kein Überflieger. Denn einem guten Sänger und einer kraftvoll-kompakten Spielweise standen nicht allzu durchschlagskräftige Songs gegenüber. Ganz anders der aktuelle Nachfolger: Das Quartett hat alles richtig gemacht und liefert mit DEAD MAN’S VOICE ein absolutes Sahnestück heimischer Rockmusik. Stilistisch können wir die Herren zwischen Gotthard, Little Caesar, Black Stone Cherry, Rhino Bucket und locker eingeflochtenen Southern-Rock-Komponenten einordnen. Hier gehen handfester Rock und Ohrwurmpotenzial Hand in Hand, wie grandios gestrickte Kracher der Sorte ›Try (And You Know Why)‹, ›Hurt Me Once (Love Me Twice)‹, ›Heads Or Tails‹ und ›I Believe‹ belegen. Erstklassige Melodien plus knackige Gitarren plus Reibeisenstimme ist gleich Rock-Entertainment in Vollendung. Ein früher Höhepunkt des Jahres 2016, denn authentischer kann man Rock kaum zelebrieren.

The New Roses
DEAD MAN’S VOICE
NAPALM RECORDS/UNIVERSAL
8/10

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Videos der Woche: Alice Cooper mit TRASH

Trash. Zu Deutsch: Müll. Doch das Album sollte die Karriere des Gruselrockers nicht in die Tonne befördern, sondern zu...

In Memoriam: Peter Green

Er war Sänger, Songwriter und einer der besten Bluesgitarristen, die Großbritannien je hervorgebracht hat. Wir blicken zurück auf das...

Jim Breuer und Joe Elliott: Das liebe ich an BACK IN BLACK

Jim Breuer (Comedian und Beano-Imitator) "BACK IN BLACK prägte meine Teenager-Jahre. Es gab, als ich aufwuchs, einen Clash der Sub­kulturen…...

Rückblende: The Quireboys mit ›7 O’Clock‹

Dieser hochansteckende, aufpeitschende Fanliebling von Spike & Co. hatte in den ersten paar Jahren seiner Existenz nicht mal einen...
- Werbung -

Die reine Polemik!

Diesmal eher unpolemisch, dafür mit einer tiefen Verbeugung: vor zwei Typen, die 1973 etwas wahrhaft Großes schufen, das in...

Gamechangers: Guns N‘ Roses mit APPETITE FOR DESTRUCTION

Ob Buddy Holly, der den Kids beibrachte, eine Fender Stratocaster zu begehren, George Harrison als Pionier des amerikanischen Folkrock...

Pflichtlektüre

Iron Mask – FIFTH SON OF WINTERDOOM

Solide Hausmannskost. Auf ihrem fünften Album FIFTH SON OF WINTERDOOM...

Letztes Wort: Al Jourgensen (Ministry)

Vom Industrial-Übervater zur popkulturellen Kultfigur: „Uncle Al“ gibt Auskunft...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen