Review: Nikki Lane – HIGHWAY QUEEN

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Review: Nikki Lane – HIGHWAY QUEEN

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nikki lane highway

Nach einer EP und zwei Studioalben präsentiert Nikki Lane mit HIGHWAY QUEEN Al­­­­bum Nummer drei. Doch etwas anderes war von der 33-Jährigen aus South Carolina auch nicht zu erwarten. Immerhin gehört die sich ganz auf traditionelle Country- und Outlaw-Acts wie Loretta Lynn, Waylon Jennings und Tammy Wynette berufende Sängerin und Songschreiberin zu den besten jungen Stimmen Nashvilles. Doch Qualität ist – leider, leider – selten das entscheidende Erfolgskriterium. So muss man auch nach diesen zehn köstlichen neuen Songs skeptisch bleiben, ob die Hobby-Modedesignerin mit HIGH­WAY QUEEN endlich die ihr zustehenden Lorbeeren einheimsen wird. Endlich, denn schon ihre Vorgänger-Werke zeugten von kompositorischem Talent, Wortwitz und einer Stimme, die mal an die junge Emmylou Harris, mal an Stevie Nicks oder Melissa Etheridge erinnert. Mit diesem Rüstzeug gesegnet, spielte sie jetzt in Studios in Texas und Nashville das neue Material ein. Erneut gelingt ihr der Schulterschluss von Roots-Musik und hipper Attitüde, von staubiger Country-Kost und fast schon an Punk-Rock erinnernder Energie. Da sie überdies, wie sie in der Spieler­ballade ›Jackpot‹ belegt, über eine gute Dosis schwarzen Humors verfügt und dazu vor Blues-Legenden ehrfurchtsvoll den Stetson zieht (›Muddy Waters‹), schließt man das junge Talent gerne ins Herz – und wünscht ihr den ihr zustehenden Erfolg.

Keine Wertung

Nikki Lane
HIGHWAY QUEEN
PIAS UK/ROUGH TRADE

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