Review: Suzi Quatro – THE DEVIL IN ME

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Review: Suzi Quatro – THE DEVIL IN ME

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Teuflisch gut

›Can The Can‹ und ›48 Crash‹, zwei der großen Hits von Suzi Quatro, sind noch derart präsent, dass man sich ernsthaft fragt, ob sie wirklich schon geschlagene 48 Jahre auf dem Buckel haben. Seit weit über einem halben Jahrhundert steht die im letzten Jahr 70 gewordene Bassistin nun schon auf der Bühne, auch in den letzten Jahren tourte sie ausgiebig, gab allein 2019 über 50 Konzerte. Nicht so aktiv war sie in der Vergangenheit in puncto neue Alben. Das nun vorliegende Werk THE DEVIL IN ME ist tatsächlich erst das vierte neue Quatro-Album seit 1991. Nachdem die Stecker live gezogen wurden, sind sie im heimischen Studio wieder eingestöpselt worden. Suzi und ihr Sohn Richard Tuckey präsentierten sich schon beim Vorgänger NO CONTROL als tolles Team, bastelten zwölf neue Tracks (plus zwei Bonus-Nummern auf der Vinyl-Version) zusammen und decken damit die ganze musikalische Bandbreite ab, die man von der kleinen Lady aus Detroit seit Jahrzehnten kennt. ›The Devil In Me‹, ›Hey Queenie‹ und ›I Sold My Soul‹ rocken wie vor einem halben Jahrhundert!

Weitere Highlights: ›You Can’t Dream It‹, eine treibende Rocknummer mit Schweineorgel, ›Isolation Blues‹ mit Saxophon, feinem Gitarrenspiel und Kneipenatmosphäre inklusive und ›Love’s Gone Bad‹, eine Ballade, fast schon Sade-like. Man muss es noch erwähnen, auch wenn Weihnachten längst vorbei ist: ›My Heart And Soul‹ ist eine wunderbare neue X-mas-Nummer – wird sicher auch zu Ostern funktionieren.

9 von 10 Punkten

Suzi Quatro, THE DEVIL IN ME, STEAMHAMMER/SPV

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