Review: The Dead Daisies – LIVE & LOUDER

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Review: The Dead Daisies – LIVE & LOUDER

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dead daisies liveAuf der Bühne am besten aufgehoben.

Selten bis nie kommt es vor, ein Livealbum schon nach dem dritten Studio-Album auf den Markt zu werfen. Bei The Dead Daisies ergibt dies aber durchaus Sinn. Die Supergroup mit Ex-Musikern von Mötley Crüe, Whitesnake, Thin Lizzy und Ozzy Osbour­ne verkörpert jenen schweißtreibenden Rock‘n‘Roll nahe an der Klischeegrenze, der am besten On Stage funktioniert. Das australisch-amerikanische Quintett hat während seiner zurückliegenden Tour Konzerte in Großbritan­nien und Europa mitgeschnitten und davon 16 Songs ausgekoppelt. Der Fokus liegt auf dem 2016er Album MAKE SOME NOISE. Dem Digi­pack liegt noch eine 85-minütige Dokumen­ta­tion mit Interview-Sequenzen und Livemit­schnit­ten bei. Die technisch versierten Hard­rocker spielen extrem tight, Sänger John Corabi harmoniert mit seiner rauen, aber dennoch gefühlvollen Stimme mit den Gitarristen Doug Aldrich und David Lowy – und Brian Tichy sorgt am Schlagzeug für den nötigen Bums. Mal erinnern die Daisies in ihren ruhigeren Momenten an Aerosmith, mal an AC/DC, wenn sie Arsch treten. Außerdem schimmert immer wieder Southern- und Bluesrock durch. Der Sound ist druckvoll und klar, die gute Stimmung im Pub­likum perfekt eingefangen. Kurzum: Die Scheibe macht einfach Spaß, und ist perfekt dafür geeignet, die Sorgen des Alltags einen Moment lang auszublenden.

8/10

Text: Matthias Bossaller

The Dead Daisies
LIVE & LOUDER
SPITFIRE MUSIC/SPV

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