Review: The Offspring – LET THE BAD TIMES ROLL

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Review: The Offspring – LET THE BAD TIMES ROLL

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Gut Ding will Weile haben

Geschlagene neun Jahre mussten Fans von The Offspring auf den Nachfolger von DAYS GO BY (2012) warten. Nach einer derart langen Durststrecke musste dieses Album schlichtweg ein Kracher werden. Die hohen Erwartungen erfüllen Dexter Holland (Gesang, Gitarre), Noodles (Gitarre) und Co. unter der Ägide von Bob Rock (u. a. Metallica, Aerosmith, Mötley Crüe) voll und ganz! Die elf frischen Songs, die sich zu gleichen Teilen aus Tracks, die im letzten halben Jahr komponiert wurden, und dem am besten dazu passenden Material aus dem bandinternen Archiv zusammensetzen, liefern genau den abwechslungsreichen Punkrock-Sound, den man von The Offspring gewohnt ist.

Große Hooks und Melodien, ausgefuchste und nie überladene Arrangements sowie eine transparente Produktion mit Livecharakter. Zu den neuen Stücken gesellt sich ›Gone Away Requiem‹, eine Neuaufnahme des IXNAY ON THE HOMBRE (1997) Klassikers ›Gone Away‹ im Pianogewand. Kurzum befinden sich The Offspring mit LET THE BAD TIMES ROLL erneut auf der Siegerstraße und brennen in den knapp 34 Minuten Spielzeit einen musikalischen Bengalo nach dem anderen ab.

8 von 10 Punkten

The Offspring, LET THE BAD TIMES ROLL, CONCORD/UNIVERSAL

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