Review: The Steel Woods – ALL OF YOUR STONES

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Review: The Steel Woods – ALL OF YOUR STONES

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Smart Southern Rock

Nanu, eine neue Lynyrd Skynyrd? Gleich die zweite Nummer ›Out Of The Blue‹ nach dem Intro erinnert stark an die legendären Rebellen-Rocker und hat fast ›Simple Man‹-Hymnenqualitäten. Und das Timbre von Sänger Wes Bayliss kommt wirklich ziemlich nahe an das von Johnny Van Zandt heran. Hat aber auch vereinzelt eine The-White-Buffalo- bzw. Jacob-Aaron-Anmutung. Beste Voraussetzungen also für das tatsächlich schon dritte Album von The Steel Woods.

Wort- und klanggewaltig legt die traditionelle Truppe aus Nashville hier einen potenziellen zukünftigen Southern- und Country-Rock-Klassiker vor. Der nicht nur klanglich groß und dramatisch wirkt, sondern auch spirituell eine große Tragweite und leider auch eine auf realen Ereignissen gründende Tragik innehat. Mit 42 Jahren verstarb diesen Januar Gründer und Gitarrist Jason „Rowdy“ Cope überraschend im Schlaf. Mit diesem Wissen die neuen Songs zu hören, von denen die meisten aus der Feder von Cope stammen, verleiht ALL OF YOUR STONES eine besondere Aura. Die wäre natürlich schon allein aufgrund der Arrangements da gewesen, wirkt aber so noch eindringlicher. Ob die bereits aufgetauchte Kategorisierung „Smart Southern Rock“ Sinn macht? Intelligent ist der Rock von The Steel Woods auf jeden Fall. Und klassisch, bodenständig und oft episch auch.

7 von 10 Punkten

The Steel Woods, ALL OF YOUR STONES, WOODS MUSIC/MEMBRAN

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